Review Category : Job & Karriere

Frankfurt – Berufseinstieg vs. Selbstständigkeit?

Wer das Studium beziehungsweise eine Ausbildung erfolgreich absolviert hat, will verständlicherweise einen möglichst reibungslosen Übergang in die Arbeitswelt schaffen. Dabei stellen sich viele die Frage, ob der Einstieg als Angestellter in einem Unternehmen tatsächlich der richtige Weg ist. Die Selbstständigkeit kann eine attraktive Lösung sein, um das Erlernte direkt in die Tat umzusetzen und das errungene Knowhow für persönliche Ziele zu nutzen. Insbesondere in bedeutsamen Metropolen wie Frankfurt sind die Chancen auf beiden Seiten groß. Ob der Berufseinstieg oder die Existenzgründung die richtige Wahl ist, muss individuell entschieden werden. Die nachfolgende Gegenüberstellung beider Varianten soll das Vorhaben erleichtern.

Vor- und Nachteile einer Selbstständigkeit

Die Gründung eines Unternehmens ist für viele erfolgsorientierten Menschen eine verlockende Angelegenheit. Schließlich wird selbstständig arbeiten mit Freiheit, Kreativität und Unabhängigkeit verknüpft. Grundsätzlich trifft dies auch zu. Allerdings werden die positiven Aspekte auch überschätzt und die Nachteile unterschätzt. In einer Tabelle sollen die wesentlichen Punkte für Klarheit sorgen.

Vorteile der SelbstständigkeitNachteile der Selbstständigkeit
unabhängiges, selbststrukturiertes arbeitenerhöhtes Risiko
selbstständiges Treffen von Entscheidungenkeine Sonderleistungen durch Arbeitgeber
Förderung des Vertrauens in eigene Leistungsfähigkeithöhere psychische und körperliche Belastung denkbar
Höheres Einkommen als der Durschnitt möglichDurchhaltevermögen und Geduld erforderlich
Förderung von vorausschauendem HandelnFreizeit kann auf Minimum schrumpfen – hoher Zeitaufwand
Förderung risikoorientiertes Denken und Handelnkein gesichertes Einkommen
keine festen Arbeitszeitenhohe Eigenverantwortung
kreatives arbeitenVerantwortung für Angestellte
Verwirklichung eigener IdeenSteuerliche und rechtliche Verpflichtungen
freie Arbeitsplatzwahlkein Lohn im Krankheitsfall
Erfolgschancen auch ohne umfangreiche Qualifikation möglich

Im folgenden Video gibt Oliver Samwer, Gründer von Unternehmen wie alando.de und Jamba und einer der bekanntesten Gründer Deutschlands im Interview von Venture TV praktische Tipps für Gründer, die sicherlich einigen potenziellen Existenzgründern Hoffnung machen:

Sollte die Selbstständig ernsthaft in Erwägung gezogen werden, ist es elementar, dass man sich die Herausforderung bewusst macht und sich verdeutlicht, dass insbesondere die ersten Jahre einige Schwierigkeiten mit sich bringen. Bereits vor Beginn des eigentlichen Business gibt es viel zu tun. Hier eine grobe Checkliste mit wesentlichen Punkten:

  • - Konkurrenzanalyse
  • - Businessplan aufstellen
  • - Genehmigungen einholen
  • - Gewerbe anmelden (Finanzsamt, IHK, Handwerksrolle usw.)
  • - Förderungen beantragen
  • - Versicherungen abschließen
  • - über rechtliche und gesetzliche Rahmenbedingungen informieren
  • - Mitarbeiter einstellen und anmelden

Hinzu kommen weitere wesentliche Aspekte wie der Kauf beziehungsweise die Miete von Geschäftsräumen. Metropolen wie Frankfurt sind zwar vielversprechend und bieten sehr positive Standortfaktoren, doch mit der hohen Nachfrage wird auch die Suche nach Gewerbeflächen erschwert. Der Kontakt zu Immobilienberatern ist hierbei unverzichtbar. Sie können Kunden nicht nur ein viel größeres Repertoire an Objekten präsentieren, sondern auch bei der Auswahl behilflich sein. Schließlich sollen Büros, Werkstätten, Verkaufsräume und Co. bestmöglich zum individuellen Vorhaben passen. Das Dienstleistungs-, Finanz- und Beratungsunternehmen für Immobilien JLL bietet Büroimmobilien in Frankfurt an und wäre in diesem Segment sowie für Gewerbeflächen im Allgemeinen ein empfehlenswerter Ansprechpartner.

Sobald der Grundstein für die Unternehmung in Form von Geschäftsräumen, Förderungen, Businessplan und der Gewerbeanmeldung gelegt ist, kommt auf Gründer die nächste Hürde zu: Der Aufbau eines Kundenstamms. Denn ohne Kunden kann die beste Idee nicht verwirklicht werden. Sämtliche Punkte einer Selbstständigkeit müssen umfassend und detailliert analysiert werden, um unnötige Rückschläge zu vermeiden. Fest steht, dass sich Frankfurt als starkes Zentrum für Verkehr, Dienstleistung, Messen und Industrie sowie als bedeutsames Finanzzentrum bestens als Standort für Gründer eignet. Die Bedingungen um wertvolle Kontakte zu knüpfen und Kunden zu erreichen, sind in der Weltstadt ideal.

Vor- und Nachteile des Angestelltenverhältnisses

Es steht außer Frage, dass sich eine Selbstständigkeit nicht für jeden eignet. Einigen mag das Risiko zu groß sein oder die Verantwortung zu viel. Die Übersicht mit den Vor- und Nachteilen des Angestelltenverhältnisses soll auch hier für Aufklärung sorgen.

Vorteile des AngestelltenverhältnissesNachteile des Angestelltenverhältnisses
Festes Einkommen, finanzielle SicherheitFeste Arbeitszeiten
Beschäftigungssicherheit (relativ)Aufstiegschancen relativ gering (je nach Branche und Qualifikation)
Im Krankheitsfall LohnfortzahlungGehalt relativ begrenzt
Soziale AbsicherungGeringe Gestaltungsspielräume
Urlaub wird bezahltKündigungsrisiko
Bezug von Arbeitslosengeld bei KündigungErfolgs- und Leistungsdruck durch Vorgesetzte
Keine freie Arbeitsplatzwahl
Oft vorgegebene Arbeitsweise

Generell könnte ein vorübergehendes Angestelltenverhältnis eine gute Möglichkeit sein, um sich auf eine künftige Selbstständigkeit vorzubereiten. In einem “gesicherten” Angestelltenverhältnis können Berufsanfänger unbeschwerter Erfahrungen sammeln und sich ihrer Fähigkeiten, Stäken und Schwächen bewusst werden. Während die psychische Belastung in der Selbstständigkeit enorm sein kann, muss dies im Angestelltenverhältnis aber nicht zwangsläufig besser sein. Auch hier können die Belastungen hoch sein und das Vorankommen unmöglich machen. Die Verantwortung ist als Angestellter wesentlich geringer. Generell sind die Berufseinstiegschancen in Frankfurt sehr gut. Aufgrund der hohen Unternehmensdichte, stehen zahlreiche Stellen in verschiedenen Branchen zur Auswahl. Der aufstrebende Wirtschaftsstandort bietet darüberhinaus den Vorteil, durch die enge Verbindung der verschiedenen Unternehmen sowie Branchen wichtige Kontakte knüpfen zu können und die Karrierechance zu optimieren. Dank der Möglichkeiten und der Vielfalt der Metropolregion Rhein-Main fällt der Berufseinstieg leicht.

Fazit

Ob die Selbstständigkeit oder der Berufseinstieg letztendlich der richtige Weg ist, hängt vom Einzelnen ab. Während sich einige nach dem Studium oder einer Ausbildung den Traum vom selbstbestimmten Arbeiten ganz selbstverständlich mit der Gründung des eigenen Unternehmens erfüllen, sind anderen wiederum das Risiko und die Verantwortung zu groß. Manche brauchen auch den fixen Rahmen, den ein Angestelltenverhältnis bietet, um überhaupt produktiv und motivierend arbeiten zu können. Einigen ist sicherlich auch der finanzielle Aufwand einer Gründung zu riskant. Daher muss jeder individuell entscheiden, welche Alternative sinnvoll ist, um die persönliche Ziele zu erreichen.

 

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Frankfurter Studenten – Tipps zum Berufseinstieg nach dem Abschluss

Mit einem Studium legt man die wichtigste Grundlage für späteren beruflichen Erfolg. Denn Akademiker haben den geringsten Arbeitslosenanteil aller Beschäftigten und in der Regel ein deutlich höheres Verdienstniveau als Nicht-Studierte. Besonders auf dem Frankfurter Jobmarkt stehen die Chancen für einen finanziell akzeptablen Einstieg gut. Dennoch fällt der Berufsstart nach dem Studienabschluss nicht jedem Studenten leicht. Mit einigen Tipps lässt sich dieser wichtige Schritt jedoch gut meistern.

Einstieg über Praktika oder Stellenportale

Ideal ist es, bereits während des Studiums durch Praktika oder Werksstudenten-Tätigkeiten erste Kontakte in die Wirtschaft zu knüpfen, auf die sich nach dem Abschluss aufbauen lässt.
Wer es hingegen noch nicht geschafft hat, bereits während des Studium die ersten Pflöcke in Sachen späteren Berufseinstieg einzuschlagen, der muss nach dem Abschluss umso aktiver an die eigene Vermarktung gehen. Hilfreich sind dabei Jobvermittlungs-Plattformen im Internet. Immer beliebter werden auch regional oder lokal ausgerichtete Portale. So lässt sich beispielsweise auf frankfurt.jobtonic.de gezielt nach Angeboten für Studenten in der Main-Metropole suchen. Nicht zuletzt helfen auch die Seiten der Agentur für Arbeit weiter, wenn es um die Suche nach dem passenden Berufseinstieg für Absolventen geht.

Kurzfristig arbeitslos ist kein Makel

Eine kurze Phase der Arbeitslosigkeit direkt nach dem Abschluss gilt übrigens nicht als Makel im Lebenslauf. Denn die Wirtschaftsunternehmen wissen, dass sich Absolventen heutiger anspruchsvoller Studiengänge in der Regel erst nach dem Ende der Prüfungen um den Berufseinstieg kümmern können. Wer sich arbeitslos meldet, kann zudem die Unterstützung der Arbeitsagentur bei der Jobsuche nutzen. Wichtig zu wissen: Den Anspruch auf ALG II sichern sich Absolventen nur, wenn sie sich bereits drei Monate vor Studienende bei ihrer Arbeitsagentur melden.

Den Berufseinstieg nach erfolgreichem Studienabschluss zu meistern, ist durchaus eine Herausforderung. Absolventen sollten möglichst noch während des Studiums beginnen, erste Kontakte in die Wirtschaft zu knüpfen. Doch auch eine Übergangsphase nach dem Ende des Studiums ist inzwischen kein Makel mehr.

 

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Luzern bietet Fachkräften hervorragende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt

Wer nach einer Beschäftigungsmöglichkeit in der Schweiz sucht, den zieht es nicht selten in das schöne Luzern. Neben ökonomischen Zentren wie Bern, Zug oder Zürich hat sich Luzern gerade für Mittelständler zu einem wichtigen Europastandort entwickelt. Daher wundert es nicht, dass die Stadt Luzern Stellen in großer Zahl vor allem für Arbeitskräfte in der Industrie und im Dienstleistungssektor bietet. Wer in der Schweiz nach Arbeit sucht, landet daher immer häufiger in Luzern.

Die Luzerner Arbeitswelt zeichnet sich durch ihre Vielfältigkeit aus

Bei der Suche nach einer passenden Stadt für die nächste Bewerbung steht vor allem die Frage im Vordergrund, ob in der gewünschten Branche überhaupt Stellen angeboten werden. Luzern macht es den Bewerbern aufgrund seiner ökonomischen Vielfalt in dieser Hinsicht besonders leicht: Jobs in der Industrie werden hier ebenso angeboten wie in der IT, im Handwerk und im Gesundheitswesen sowie in der Touristik. Tatsächlich ist Luzern sogar jene Stadt in der Schweiz mit der größten Nachfrage nach Tourismusdienstleistungen. Die hohe Anzahl an offenen Stellen ist auch darin begründet, dass Luzern zu den zehn bevölkerungsstärksten Städten in der Schweiz gehört, entsprechend groß ist die dynamische Entwicklung in der Wirtschaft. Die Arbeitslosenquote ist mit 2,5 Prozent äußerst gering, von der Vollbeschäftigung ist die knapp 30 km2 große Stadt nicht mehr weit entfernt.

Die Schweiz ist bei Bewerbern aus Deutschland beliebt

Viele der in die Schweiz zuziehenden Arbeitskräfte stammen aus der Bundesrepublik Deutschland. Neben den vielen kulturellen Gemeinsamkeiten und dem Deutschen als eine von vier Amtssprachen in der Schweiz spielt hier natürlich auch die geographische Nähe eine wichtige Rolle. Egal ob im Gesundheitswesen, in der Industrie oder in Hinblick auf IT-Jobs: Immer mehr Bewerber bei Schweizer Unternehmen stammen aus Deutschland. Dabei konzentrieren sich die Arbeitskräfte aus Deutschland wie etwa die IT-Fachkräfte natürlicherweise auf den deutschsprachigen Teil der Schweiz, zu dem neben Basel und Bern auch Luzern gehört. Die Schweiz bietet eine Reihe von Vorteilen, wie etwa die starke internationale Verflechtung der hier ansässigen Konzerne, einen hohen Lebensstandard und eine sehr gute Bezahlung im Vergleich zu Deutschland. Beachtet werden sollte hierbei jedoch auch, dass die Lebenshaltungskosten in der Schweiz entsprechend höher sind.

Fazit

Wer in der Schweiz arbeiten möchte, der findet in Luzern in der Regel sehr schnell eine passende Anstellung. Das gilt gerade für Fachkräfte aus Deutschland, da Luzern zum deutschsprachigen Teil des Landes gehört. Jobs finden sich dabei in allen Branchen wie der Industrie, dem Handel und dem Gesundheitswesen.

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Wer viel arbeitet, braucht viel Energie

Der Mensch nimmt seine Energie über die Nahrung auf. Der Energiegehalt der Lebensmittel wird auf den Verpackungen üblicherweise in Kilokalorien oder Kilojoule angegeben. Wie hoch der Energiebedarf des Einzelnen ist, hängt von seiner Körperstatur und von seiner Tätigkeit ab.

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Was ist ein Global Player?

Im Zusammenhang mit der Wirtschaft ist immer wieder von den sogenannten Global Playern die Rede. Diese sollen einen starken Einfluss auf das wirtschaftliche Geschehen haben, weswegen sie auch unter einer besonderen Beobachtung stehen. Da fast alle von ihnen an der Börse gehandelt werden, sind sie zudem sehr reich und wichtig für die Anleger an den unterschiedlichen Kapitalmärkten. Nur, wie definiert sich eigentlich ein Global Player?

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Arbeit bei der Wall Street – Institute in Berlin

Die Börse hat auch heute noch eine Art magische Anziehungskraft auf die meisten Menschen. Hier werden die meisten Geschäfte rund um die Global Player auf der Welt abgewickelt. Allerdings ist es nicht immer die deutsche Börse, die einen wichtigen Einfluss auf die Geschichte in der Welt hat.

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Die deutsche Börse – Karriere machen in Frankfurt

Die Börse hat nicht nur auf Anleger eine unheimliche Anziehungskraft. Das wichtigste deutsche Institut für den Handel an den Kapitalmärkten hat viele Angestellte, Techniker und natürlich Broker, die sich um den reibungslosen Ablauf und um den eigentlichen Handel an der Börse kümmern. Viele Menschen fragen sich da, wie sie eigentlich selbst an diesem großen Zirkus auf dem Parkett teilhaben können.

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